08.08.2006HNP: Jugendmusical im Rittersaal: Premiere ersoff in Sturzbächen |
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„Es geht nicht!“
Jugendmusical im Rittersaal: Premiere ersoff in Sturzbächen JuMP- Chef Holger Kaufmann war ziemlich durchnässt, Regisseur Rüdiger Benz hingegen zog die Kapuze weit über den Kopf: Die Premiere des „Kleinen Horrorladens“ ertrank in wahren Sturzbächen. Von Manfred Allenhöfer Und zwar, bevor sie begonnen hatte. Dennoch waren am Sonntagabend eine ganze Anzahl Interessierter zum Rittersaal gekommen, um zu schauen, was Sache ist. Die Temperaturen gingen ja, mit so 17 Grad gegen 20 Uhr. Aber rund eine halbe Stunde vor Premierenbeginn öffnete der Himmel über Heidenheim seine Schleusen. Und es schüttete so sehr, dass jeder verhinderte Premierenbesucher Verständnis für die Absage der Premiere hatte. „Fast jeder“, korrigiert da Holger Kaufmann und ergänzt: „ Es gab wenige, die sich aufgeregt haben“. Einen Ausweichort hält der Verein heuer nicht mehr vor – weil zu teuer. Zur situativen Entspannung trug dabei, dass ein neuer Premierentermin angesetzt und gleich bekannt gegeben wurde und es so bei fünf Aufführungen des Jugendmusical- Projektes `06 bleibt (resp. bleiben soll): Am Mittwoch (9. August, mit gleichem Beginn: 20.30 Uhr) soll nun der „Kleine Horrorladen“ erstmals im Rittersaal von Hellenstein gezeigt werden. Die Premierenkarten vom Sonntag behalten für diesen Termin ihre Gültigkeit. Weitere Infos geben die Vorverkaufstellen. „Es hat keinen Sinn“, verwies Kaufmann am Sonntagabend auf die Unmöglichkeit, die Premiere erzwingen zu wollen – „die nächsten Wolken sind bereits im Anflug“. Wenn auch die allgemeine Feuchtigkeit noch ein kleines bisschen vermehrt wurde durch die eine oder andere Träne junger Mitwirkender, die ja teilweise schon gerichtet waren für ihren Auftritt – die weiteren Termine des „Kleinen Horrorladens“ stellt der Wetterbericht Besserung in Aussicht. |